Hundebegegnungen: Warum Gewalt kein Training ist

Immer wieder sehe ich Tipps zum Thema Hundebegegnungen, bei denen ich mich wirklich frage, ob bei manchen Menschen die Empathie verloren gegangen ist – oder ob sie einfach nicht mehr nachdenken.

Da wird an der Leine geruckt.
Der Hund wird mit dem Knie angerempelt.
Mit Wasser besprüht.
Angeschrien.

Und neuerdings hört man dann auch noch Aussagen wie: Man muss den Hund halt mal richtig in die Jacke packen.“

Ganz ehrlich? Das hat mit Hundetraining nichts zu tun. Das ist einfach nur Hilflosigkeit.

Wenn ein Hund bei Begegnungen mit anderen Hunden ausrastet, dann passiert in diesem Moment etwas in seinem Inneren. Emotionen, Stress, Unsicherheit oder Überforderung spielen eine Rolle. Der Hund reagiert nicht, weil er seinen Menschen ärgern möchte. Er reagiert, weil er mit der Situation nicht umgehen kann.

Und genau hier liegt das Problem vieler Trainingsansätze.
Statt zu verstehen, was im Hund passiert, versuchen Menschen das Verhalten mit Druck zu kontrollieren. Sie greifen zu Methoden wie Leinenruck, Anschreien oder körperlichen Korrekturen. Für einen kurzen Moment mag der Hund vielleicht still sein – aber das bedeutet nicht, dass er gelernt hat, mit der Situation umzugehen.

Im Gegenteil.
In vielen Fällen verschärfen solche Methoden das Problem sogar. Der Hund verbindet die ohnehin stressige Situation noch stärker mit Druck und negativen Erfahrungen. Das Ergebnis sind Begegnungen, die immer angespannter und explosiver werden.

Wenn man Verhalten wirklich verändern möchte, braucht es etwas ganz anderes als Druck.
Man braucht Verständnis für den Hund. Man braucht Training, das auf Vertrauen aufbaut. Und man braucht einen klaren Plan, der dem Hund hilft, neue Erfahrungen zu machen.

Wer glaubt, dass Leinenruck, Anschreien oder körperliche Korrekturen der richtige Weg sind, sollte sich vielleicht wirklich lieber einen Stoffhund anschaffen. Der reagiert garantiert nicht auf andere Hunde.

Wer
dagegen verstehen möchte, was im eigenen Hund in solchen Situationen wirklich passiert und lernen will, wie man Hundebegegnungen nachhaltig verändert, kann sich gerne bei mir melden.
Schreib einfach Begegnung“ in die Kommentare oder buche dir direkt ein kostenloses Erstgespräch über meine Website.
Dann schauen wir gemeinsam, was dein Hund wirklich braucht.

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